Bregenzer Festspiele 2006: HD-Aufzeichnung der Uraufführung von Debussy-Oper
Die Oper «Der Untergang des Hauses Usher» von Claude Debussy gespielt von den Wiener Symphonikern
unter der Leitung von Lawrence Foster im wunderschönen, neu eröffneten Festspielhaus der Bregenzer
Festspiele konnte sich bei der Uraufführung im August 2006 einer sehr großen Resonanz erfreuen.
Der französische Komponist (1862-1918) hatte das Stück in seinen von Krankheit überschatteten letzten
Lebensjahren nicht mehr vollendet. Der britische Musikwissenschaftler Prof. Robert Orledge ergänzte
es nun mit bisher unbekanntem Originalmaterial.
Der Oper nach der gleichnamigen Kurzgeschichte von Edgar Allan Poe (1809-1849) waren die Ballette
«Prélude à l´après-midi d´un faune» und «Jeux» vorangestellt. Die Mischung aus klassischem Ballett
und modernem Ausdruckstanz wurde phantastisch interpretiert vom Ensemble des Londoner Royall Ballett
mit Weltklasse-Tänzern wie Steven McRae als Roderick, Johannes Stepanek als Rodericks Freund, Gary
Avis als Doktor und Leanne Benjamin als Lady Madeline.
Es gelang der Regisseurin Phyllida Lloyd, dem Choreografen Kim Brandstrup und dem Ausstatter Richard
Hudson, ein in sich logisches und geschlossenes Konzept auf die Bühne zu bringen.
Mit dem Debussy-Abend haben die Bregenzer Festspiele eine Tradition fortgesetzt. Als Kontrast zu den
populären Opern auf der Seebühne bringen sie jedes Jahr ein selten gespieltes Werk in neuer Inszenierung
heraus.
Syrinx zeichnete den 90-minütigen Einakter an drei Tagen mit sechs JVC GY-HD110 HDV-Kameras im Festspielhaus
Bregenz auf. Syrinx verantworte die komplette HD-Produktion und Postproduktion. Die Multitrack-Audioaufzeichnung
und 5.1 Mischung entstand in hervorragender Zusammenarbeit mit dem ORF.